Oktober - Fleckvieh - Versteigerung


Eine recht gute Versteigerung konnte das Fleckvieh im Oktober in Bozen abhalten. Traditionell immer die größte Versteigerung, waren die Auftriebszahlen mit 330 Tieren etwas geringer als im Vorjahr. Von Beginn an war der Verlauf flott und die Anwesenheit vieler italienischer Kunden führte schlussendlich zu zufriedenstellenden Schnittpreisen in allen Kategorien. Mit 77 Tieren gingen erstaunlich viele Tiere außerhalb der Provinzgrenze, besonders nach Trient.

Die Qualität der Jungkühe war gut und der Schnittpreis als hoch zu bezeichnen. Zwei Erstlingskühe gingen auf über 3.000 €. Eine Dryland- Tochter mit 32 kg Milch von Walter Lamprecht, Wacker aus Spinges, die in die Meraner Gegend ging und wiederum eine Dryland- Tochter mit 29,5 kg Milch von Josef Irsara, Niederhof aus St. Andrä, die nach Tisens ging.

Die Qualität bei den trächtigen Kalbinnen war insgesamt nicht die beste. Jedoch der Durchschnittspreis ansehnlich. Die Preise bewegten sich zwischen 1.900 und 2.200 €.   

Bei den Jungrindern war die Nachfrage zufriedenstellend, jedoch die Anzahl mit über 100 verdammt groß. Auf dieser Versteigerung hätten sicherlich auch eine geringere Anzahl an Jungrindern den Markt gesättigt.   

Die nächste Versteigerung findet am 21. November in Bozen statt.



  

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