Größte Fleckvieh - Versteigerung der Geschichte


Mit genau 432 gemeldeten Tieren war die Oktober-Versteigerung die größte in der Geschichte des Verbandes. Besonders die Kategorien der Jungrinder mit 122 und der Kuhkälber mit 90 Tieren waren beeindruckend. Dementsprechend eifrig musste sich der Verand im Vorfeld organisieren. 180 Tiere verließen die Provinzgrenze, ein absoluter Spitzenwert. 86 Tiere sind für den Exsport in die Türkei bestimmt, 11 Kuhkälber für den Export nach Ägypten. Zumal am selben Tag auch in Maishofen die Verteigerung abgehalten wurde, war die große Auftriebszahl kein Hindernis, sondern ein Magnet. Der Versteigerungsverlauf war sehr zügig. Einheimische und auswärtige Kundschaft war in der voll gefüllten Halle zu finden und steigerten kräftig mit. Der An- und Abtransport verlief reibungslos und die Versteigerung muss als Erfolg verbucht werden.

Die Qualität der 70 Erstlingskühe war eher durchschnittlich. Zwei Jungkühe erzielten einen Preis von über 3.000 €. Eine stammte von Walter  Lamprecht, Wacker aus Spinges, die nach Verona ging und die andere von Paul Alber, Kuen aus Vöran, die zu Wilfried Lechner, Voppichler ins Ahrntal ging. Bei den trächtigen Kalbinnen konnten neue Kundschaften gewonnen werden und 35 gingen ins Belluno, nach Trient und Sondrio. Stark nachgefragt waren die Jungrinder und die Kuhkälber, wo viele den Weg in den Export machen werden. Besonder die Kuhkälber waren gefragt und erzielten einen SChnitt von über 600 €. Bei 77 Stück sicherlich ein annehmbarer Schnittpreis. Diese Versteigerung hat gezeigt, dass Zuchtvieh gefragt ist, momentan vor allem Doppelnutzungsrassen, die interessant sind für bestimmte Märkte außerhalb Italiens.

Die nächste Versteigerung findet am 23. November in Bozen statt.

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