Spiegelbild des Jahres bei der Fleckviehversteigerung


Eine flotte Versteigerung erlebte man in Bozen. Die Nachfrage in Südtirol ist gegeben und auch aus den norditalienischen Provinzen merkte der Verband mehr Interesse. Insgesamt gingen 46 Tiere in die Provinzen Trient, Modena und Turin. Die Halle war gut gefüllt und diese Versteigerung war eine typische diesen Jahres. Sehr gute Preise bei Jungkühen, die ohne Makel sind, die Kalbinnen erzielten einen Preis um die 2.000€ und die Jungrinder und Kälber gingen etwas schwächer im Preis als noch vor einem Jahr. Die gesamten 233 aufgetriebenen Tiere wurden am Donnerstag Morgen bei den Bauern abgeholt und alle verließen bis 19.00 Uhr den Stall in Bozen. Damit ist die eintägige Versteigerung mehr als gefestigt und nicht mehr wegzudenken. Fast genau die Hälfte der Tiere lieferte das Pustertal an, die andere kam von der westlichen Landeshälfte.
Zufriedenstellend war die Qualität der Jungkühe. Die Waldbrand-Jungkuh von Peter Innerbichler, Hofer aus Gsies mit 26 kg Milchleistung, wurde für 3.212€ verkauft und ging nach Tisens. Viele Kühe ohne Fehler erzielten einen Schnitt von über 2.500€.
Bei den Kalbinnen war das Angebot mit 65 Stück ideal. Eine Rotax-Tochter von Ernst Engel, Festner aus Terenten wechselte für 2.882€ den Besitzer und ging nach Sand in Taufers.
Recht passabel und besser als bei den letzten Versteigerungen gingen die Jungrinder bei 60 Stück im Angebot.

Die nächste Versteigerung findet am 21. Jänner in St. Lorenzen statt. 

< close windows