Vinschgau kauft die teuersten Jungkühe


Mit einer Auftriebszahl von 200 Stück konnte der Verband eine anständige Versteigerung abhalten, die im Vergleich zum Vorjahr deutlich größer war. Die Qualität der Tiere war mittelmäßig, besonders bei den Jungkühen. Im Vorfeld spürte man eine rege Nachfrage im Lande und auch aus dem norditalienischen Raum. 41 Tiere gingen dann auch außerhalb der Provinzgrenzen nach Piacenza, Perugia und Verona.
Zwei Jungkühe von Wilhelm Auer aus Rein bzw. Lorenzen gingen auf exakt den gleichen Preis. Sie wechselten für 3.168 € nach Naturns zu Fliri Simon und zu Lorenz Müller nach Latsch. Auffallend waren die niederen Zellzahlwerte bei den Erstlingskühen.
Bei den trächtigen Kalbinnen waren mit 62 Stück ein schönes Angebot. Mit einem seltenen Spitzenpreis von 3.234 € kaufte Hansjörg Stofner, Wacker aus dem Sarntal eine Romario-Tochter zu von Gottfried Kofler aus Kiens. 6 Kalbinnen erzielten Schnittpreise von über 2.500 €.
Außer 3 Kälbern wurden alle Tiere abgegeben, war für eine hohe Zufriedenheit bei den Verkäufern spricht.
Die Preise bei den Zuchtkälbern zogen wieder an und sie erzielten sehr gute Preise.

Die nächste Versteigerung findet am 19. Juni in Bozen statt.

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